Wie kommen wir in den Sommer? Drei Szenarien für die nächsten 3-6 Monate

Im Moment sind wir irgendwie in so einer Zwischenphase: Die zweite Welle geht mühsam runter, das zieht sich aber wie Gummi. Gleichzeitig ahnen wir beim Blick zu unseren Nachbarn, dass da mit den Mutationen noch was Größeres auf uns zukommt in den nächsten Monaten — man glaubt schon gar nicht mehr, dass das mit den Lockerungen noch was wird.

Um mir selbst etwas mehr Durchblick zu verschaffen, versuche ich hier, mir die aktuellen Faktenlage selber zu erklären und da irgendwie einen roten Faden reinzubringen. Vielleicht ist das ja auch für Euch hilfreich, um etwas mehr Überblick zu behalten.

Einleitung

Viele Menschen ahnen bereits, dass der Sommer 2021 nicht so locker und lässig werden wird, wie der Sommer 2020. Wir hatten in 2020 in einigen Regionen Deutschlands fast Null-Inzidenz (ja, das geht, auch in Deutschland, haben wir uns schon selbst bewiesen!). Aber dann hatten wir diesen Vorsprung aber mit zu viel Reisen, offenen Grenzen und zu vielen Lockerungen bis in den Herbst verspielt. Und im November haben wir VIEL zu spät zu lasche Maßnahmen ergriffen. Jetzt haben wir 3 Monate Lockdown, und alle sind es leid.

Als Ausblick auf den Raum der Möglichkeiten, der vor uns liegen könnte, möchte ich im Folgenden drei verschiedene Szenarien durchdenken und beschreiben. Irgendwo dazwischen werden sich die nächsten Monate bewegen, je nachdem, wie gut unsere Regierungstruppe JETZT ihre Arbeit macht. Aufgeteilt in folgende Abschnitte:

  • Blick auf das aktuelle Geschehen
  • B.1.1.7: Die Mutante im Anrollen
  • Unsere Hoffnung: Die Impfung
  • Szenario 1: “Weiterwurschteln”
  • Szenario 2: “Ausbruch”
  • Szenario 3: “Runter mit den Zahlen”
  • Wie NoCovid funktioniert

Blick auf das aktuelle Geschehen

Wenn man sich die deutschlandweiten Zahlen anschaut, dann sieht man, dass wir alle 7 Tagen die Inzidenz um fast 20% absenken (lila Kreis) und wenn es so weitergeht, kommen wir bis Ende Februar bei einen deutschlandweiten Inzidenz von 50 heraus (roter Kreis). Die gelbe Fläche ist meine landkreis-basierte, eher optimistische Prognose.

Wenn wir uns erinnern: Im Sommer und Herbst war für uns eine Inzidenz von 50 eine “Hochrisiko-Zone” und der Anlass alles zu zu machen. Jetzt soll eine 50er Inzidenz der Anlass sein um den Lockdown zu beenden?

Was man sich klar machen muss: Eine deutschlandweite Inzidenz von 50 versteckt die Tatsache, dass die Entwicklungen in den 401 Landkreise völlig unterschiedlich ablaufen! Wir liegen deutschlandweit gerade jetzt bei knapp unter 100, aber die Landkreis-Karte berichtet von Landkreise mit einer Inzidenz von 20 bis 342. Die einen haben es fast schon bis in eine gewissen Normalität geschafft, die anderen sind noch Wochen von davon entfernt.

Quelle: https://dirkpaessler.blog/corona-aktuell-landkreiskarte/

Und auch die wöchentliche Entwicklung dieser Inzidenzen, also wie schnell es besser wird (oder gar schlimmer), ist eine sehr bunte Landkarte:

Quelle: https://dirkpaessler.blog/corona-aktuell-landkreiskarte/

Weiter oben haben wir gesehen, dass es deutschlandweit jede Woche um knapp 20% runtergeht, aber im Detail sieht man riesige Unterschiede, in 89 Landkreisen STEIGT die Inzidenz aktuell sogar an! Ich bin sehr dafür, daß man sich im ganzen Land auf gemeinsame Regeln einigt, aber wir brauchen einen Modus-vivendi, der dieser Unterschiedlichkeit Rechnung trägt.

Abschließend zur Betrachtung der aktuellen Lage möchte ich noch auf dieses Bild hinweisen, es zeigt die regionale Inzidenz in Europa und man sieht, dass Deutschland eigentlich recht gut dasteht, insbesondere der Westen und Norden.

Quelle: https://twitter.com/risklayer/status/1355689109172445186/photo/1

B.1.1.7: Die Mutante im Anrollen

So, wie geht’s jetzt weiter?

In allen Szenarien müssen wir berücksichtigen, dass B.1.1.7 sich bis Ende März hier als dominante Variante durchsetzen wird. Aktuell sind wir irgendwo im einstelligen Prozentbereich, je nach Region. In UK hat es 6-7 Wochen gedauert von 10% auf 80% Anteil an den Neuinfektionen, in Irland hat es 7-8 Wochen gedauert von unter 10% auf über 80%. Portugal brauchte 5 Wochen vom ersten erkannten Fall auf 60%. Prof. Drosten sagte im Podcast 74: “Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum das hier bis uns anders sein sollte.” Und blöderweise ist B1.1.7 nicht nur ansteckender, sondern anscheinend auch tödlicher als die bisherigen Varianten.

Es gibt weitere Mutationen des Virus geben, und es werden weitere folgen, die “versuchen werden” unseren Impf-Bemühungen zu “entkommen”: B.1.1.7 legt sich z.B. in UK gerade eine Mutation zu (E484K), die die Abwehr-Wirkung von Impfung oder Infektion überwinden kann, wie wir das in der Variante in Manaus sehen. Das wird noch weiter Ärger machen. „Viren können nicht mutieren, wenn sie sich nicht replizierenschreibt Yaneer Bar-Yam auf Twitter. Das alleine ist schon genügend Grund die Neuinfektionen abzusenken.

Zunächst wird es im Februar noch so aussehen, als ob der Lockdown wirkt: die landesweite Inzidenz sinkt. Aber in Wirklichkeit ist B.1.1.7 schon am Werk. Anfangs wird es nur in einigen Landkreisen, später immer öfter zu einem Abflachen des Absinkens der Inzidenz kommen (Visualisierung dazu). Dann wird die Entwicklung der Region umdrehen und wieder in ein Infektionswachstum reinkommen, während wir die aktuellen Maßnahmen stabil halten (oder noch schlimmer sogar lockern). Nur eine weitere Verschärfung der Kontaktregeln kann dann das neue, beschleunigende Wachstum noch stoppen (wegen dem erhöhten R-Wert).

Unsere Hoffnung: Die Impfung

Wenn alles nach Plan geht, sollten alle Erwachsenen in Deutschland bis Ende des Sommers geimpft sein. Wenn’s nicht gut geht, dann halt später. Für Kinder und Jugendliche steht wohl erst ab Q3 ein Impfstoff zur Verfügung. 

Wir haben also noch mindestens das ganze Jahr 2021 Bevölkerungsgruppen, die “immun-naiv” sind für das Corona-Virus, und das bedeutet, dass wir weiterhin einschränkende Maßnahmen brauchen, um diese zu schützen. Sonst frisst sich das Virus ungehindert durch die Nicht-geimpften durch, mit exponentieller Geschwindigkeit. Erst wenn (fast) alle geimpft sind oder infiziert waren, wird wieder so etwas wie eine Normalität eintreten.

“Wenn du die Impfung nicht magst, probier doch mal die Krankheit.” sagt Sozialmediziner Jan Leidel in der Zeit. Wer sich nicht impfen läßt, wird irgendwann die Infektion durchmachen, stellt Mai Thi Nguyen-Kim fest. Für mich ist der Schlüsselsatz des exzellenten Videos von ihr aka MaiLab (“So endet Corona”): “Da wir das neue Coronavirus nicht ausrotten können, bedeutet das im Klartext: Entweder man wird geimpft, oder man wird sich früher oder später mit Corona infizieren.” (12:37)

Nochmal zum Mitmeißeln: Über die nächsten Jahre wird jeder Mensch eine Corona-SARS-COV2-Infektion durchmachen, außer er/sie wird geimpft (und bekommt maximal nur noch leichte Symptome). Denn das Virus wird “endemisch” in den Menschen, und irgendwann hat es jeder gehabt, so wie die Erkältungs-Coronaviren. Nicht-Impfen-lassen ist also kein guter Ansatz.

Das wir die Impfungen haben als Exit-Strategie ist ein großartiges Geschenk und eine Errungenschaft der Wissenschaft!

So, wie sehen denn nun die drei Szenarien aus?

Szenario 1: “Weiterwurschteln”

In diesem Szenario gehe ich davon aus, dass die Ministerpräsidenten-Konferenz sich nicht auf klare Regeln oder gar ein klares Ziel zur Absenkung einigen kann. Alle 2-3 Wochen sitzt die Länderfürstenrunde zusammen, starrt auf die Zahlen, und schraubt hier und da etwas auf und zu. Ab März muss dabei mit drastischeren Einschnitten gearbeitet werden, weil der erhöhte R-Wert der Mutationen bei den bisher eher laschen Einschränkungen leichtes Spiel hat. Die Idee Schulen oder Kitas ohne neue Schutzmaßnahmen (2x pro Woche Schnelltests für alle!) zu öffnen wird bitter bestraft werden (oder die Schüler streiken), und dann macht man halt alles wieder zu. Grenzen bleiben irgendwie halb unkontrolliert offen, keine Quarantäne Regeln, keine Schnelltests für zu Hause, im Sommer fahren sogar viele Menschen in den Auslandsurlaub, usw. Rumwurschteln halt.

Irgendwann versteht kein Bürger mehr, welche der ständig wechselnden Regeln gerade für ihn gelten, ignoriert diese immer mehr und die nächste Runde der Regelungen muss nochmal schärfer werden. Am Ende werden die Regierenden dabei den Regierten die Schuld daran geben, dass man ständig nachschärfen muss, weil sich kaum einer brav dran hält (und drehen damit das Verantwortungsverhältnis um).

Dabei werden wir irgendwie die Inzidenzen im Bereich 100-500 pro Landkreis halten, immer so an der Grenze des örtliche Gesundheits-Systems entlang, mit einigen Regionen, wo das Gesundheitssystems auch schwer straucheln wird. Hunderte von Todesopfern pro Tag und tausende von täglichen Long-Covid-Patienten gehen damit einher und werden für uns “normal”.

Da die Impfungen wohl erst im Jahr 2022 eine spürbare Wirkung auf das Pandemie-Geschehen haben werden, wird das ein düsteres 2021. Mit Dauerlockdown oder Jojo-Lockdown.

Szenario 2: “Ausbruch”

Das zweite Szenario toppt das noch: In diesem Szenario schafft es die Regierung nicht, das Aufkommen der neuen Mutationen früh genug “abzufangen”. Die Regelungen werden zu lasch und spät verschärft, Schulen, Büros, Kitas bleiben zu lange offen, z.B. die Kitas bis ein Viertel der Insassen krank oder in Quarantäne sind (ja, das ist ein ernst gemeinter Kita-Vorschlag von Familienministerin Giffey) und irgendwann verliert man die Kontrolle. Die Anzahl der Infektionen steigt auf ungeahnte Größenordnungen, und das Gesundheitssystem sowie das Leben klappen zusammen.

»Wenn die alten Menschen und vielleicht auch ein Teil der Risikogruppen geimpft sein werden, wird ein riesiger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und vielleicht auch rechtlicher Druck entstehen, die Corona-Maßnahmen zu beenden. Und dann werden sich innerhalb kurzer Zeit noch viel mehr Leute infizieren, als wir uns das jetzt überhaupt vorstellen können«, so Drosten. Dann hätten wir im schlimmsten Fall 100.000 Neuinfektionen pro Tag, zitiert der Spiegel Professor Drosten.

Das ist keine Fantasie: UK, Irland, und Tschechien sind schon durch so eine Spitze durch, gerade kann man in Portugal und Spanien beobachten, wie das aussieht. Unsere bisherige zweite Welle war klein dagegen, wie man an diesen Kurven sehen kann.

Die gute Nachricht ist, dass alle diese Länder es geschafft haben, wieder aus der Spitze zu kommen, und zwar – mangels Impfstoff-Reichweite – mit den “nicht pharmazeutischen” Maßnahmen. Also Lockdowns und Verhaltensveränderungen der Bürger. Aber wesentlich strenger geregelt als bei uns zur Zeit, wie man dieser Beschreibung aus Irland entnehmen kann. 

Szenario 3: “Runter mit den Zahlen”

Kommen wir zu meinem Wunschszenario: Die Regierenden verstehen irgendwann, dass nicht die Lockdowns die Wirtschaft kaputt macht und die Leute unzufrieden, sondern der Virus. Dass es unendlich viel leichter ist, eine fast-null-Inzidenz zu stabilisieren, als eine 50er, 100er oder 200er Inzidenz.

Man setzt sich das gemeinsame Ziel, aus diesen Jojo-Lockdowns herauszukommen. Man nimmt sich an Australien, Neuseeland, Korea und anderen ein Beispiel und setzt sich das Ziel, das Virus soweit wie möglich aus unserem Leben zu verbannen.

Ich schreibe hier seit November über #zerocovid. Jetzt hoffe ich: Das deutsche NoCovid-Konzept wird endlich breit akzeptiert. Viele Wissenschaftler aus allen Disziplinen unterstützen das Konzept, inklusive Drosten, Brinkmann, Priesemann. „Die Gruppe hat einen Langzeitanspruch an die Regierenden. Und sie sagen klar: Es ist ernst, wir haben nicht mehr viel Zeit, wollen wir nicht von einer riesigen dritten Welle überschwemmt werden.“ (ZEIT).

“Mit der Geschwindigkeit, in der das Impfen vorangeht, dauert der Eiertanz aus Öffnen und Schließen noch bis Herbst. Und dann haben wir immer noch keine Herdenimmunität – und es droht wieder ein Dauer-Lockdown von November bis Frühjahr 2022. Das ist keine schöne Aussicht. Daher müssen jetzt die Zahlen runter.” sagt Andreas Peichl vom Ifo-Institut in der SZ.

Mit (wenigstens halbwegs) guter Kommunikation wird diese Idee ins Land getragen, alle ziehen mit und weil alle Mitbürger auch endlich wieder irgendwie “normal” leben wollen, machen (fast?) alle mit.

Dafür müssen wir weg von “wir machen jetzt Maßnahme X bis Datum Y”, weg von der Karotte an der Stange, die den Esel zum Ziehen bringen soll: wer solche Regeln ausgibt, der hat die Dynamik einer exponentielle wachsenden/sinkenden Pandemie nicht verstanden. Ziele kann man in der Pandemie nicht im voraus datieren – nur am Erreichen des Ziels darf man sich orientieren. 

Am besten verwendet man qualitative Beschreibungen der Ziele, wie sie z.B. Melanie Brinkmann für die nocovid-Strategie beschreibt: Wir machen erst dann (und auch nur sehr langsam) auf, wenn wir alle Infektionsketten *lückenlos* verfolgen können. Das setzt Inzidenzen von unter 10 oder 20 voraus und hochgerüstete Gesundheitsämter. Und sollte man nicht mehr erklären können, wo eine Infektion herkommt, dann wird NUR diese Region in den Lockdown geführt, für 2-3 Wochen. Und das restliche Land lebt einfach weiter.

In Australien gehen wegen einem Infektionsfall 2 Millionen Menschen in einen harten (echten!) Lockdown. Und danach wieder zur Schule, in Restaurants, shoppen etc. Währenddessen ruinieren wir in Deutschland lieber ganze Branchen mit Pseudo-Lockdowns und behaupten, das sei besser.” schreibt @andersbunt auf Twitter.

Das ist genau der Punkt: Bisher zwingen wir im ganzen Land ganze Branchen für Monate in die Tatenlosigkeit, müssen Schulen und Kitas zu machen. Statt hart und deutlich alles für einige Wochen ganz zu zu machen, um dann in den “grünen Zonen” mit einem Großteil der Bevölkerung und Firmen zu einer gewissen Normalität zurückkehren zu können.

Auch in Szenario 3 ist die Pandemie nicht einfach vorbei!

Wie schon oben im Abschnitt zur Impfung beschrieben, ist die Pandemie nicht einfach vorbei, wenn 70% oder so geimpft sind. Wir werden noch das ganze Jahr 2021 Masken tragen. An Großveranstaltungen ist erstmal auch noch nicht zu denken

Aber wenn wir die NoCovid-Strategie erfolgreich umsetzen, gibt es ein viel freieres Leben als dieser unsägliche Dauerlockdown.

Wie NoCovid funktioniert

Zunächst sollte die Inzidenzzahl auf unter 10 sinken. Erreicht eine Region diese Zahl, wird sie zur gelben Zone, wenn sie noch an Regionen mit höheren Inzidenzen angrenzt. Werden auch alle Nachbarregionen frei von Neuinfektionen, so wird sie zur grünen Zone und kann mit weiter auf 0 sinkenden Fallzahlen nach und nach alle Regeln lockern, bis hin zur Normalität, wenn über mehrere Wochen hinweg die Inzidenz auf 0 gehalten wurde. Wo es weiterhin viele Neuinfektionen gibt, ist die Zone rot und die Bürger müssen weiter mit Einschränkungen leben.” (Quelle: mdr wissen)

In den “grünen Zonen” werden wir Gastronomie, Kultur, Geschäfte und Schulen wieder aufmachen können – zumindest jeweils im kleinen Rahmen.

Wir als Gesellschaft entscheiden in den nächsten Wochen, wie wir die Zeit bis zur Impfung verbringen wollen. Wollen wir weiter Jojo-Lockdowns, oder wollen wir uns wenigstens halbwegs normal bewegen können, ohne in ständiger Angst leben zu müssen, uns anzustecken.

Bitte schreibt an Euren Bürgermeister, an Eure Landesministern und unserer Bundesregierung und sagt Eure Meinung. Die schweigende Mehrheit sollte mitreden.

In dieser Tabelle findet Ihr die E-Mail-Adressen und Twitter-Handles der wichtigsten Politiker. Schreibt ihnen, wie Ihr Euch den Sommer wünscht!

Author: Dirk Paessler

CEO Carbon Drawdown Initiative -- VP Negative Emissions Platform -- Founder and Chairman Paessler AG

One thought on “Wie kommen wir in den Sommer? Drei Szenarien für die nächsten 3-6 Monate”

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