Corona: Eine landkreis-basierte Betrachtung der Entwicklung der Inzidenz

An Weihnachten, 8 Tage nach Beginn des “harten” (hust) Lockdowns am 16.12.2021, hatten RKI und Risklayer die höchsten 7-Tage-Neuinfektionszahlen gemeldet. Dann kamen die Feiertage, an denen sich sowohl das Verhalten der Menschen verändert hat als auch das Meldewesen unzuverlässig wurde: Es wurden viel weniger Tests durchgeführt, viele Meldungen waren um Tage verzögert, und es gab hier und da technische Probleme bei der Übermittlung. Erst seit ca. einer Woche beruhigen sich die gemeldeten Zahlen und werden wieder brauchbar um die Situation zu beurteilen. Und wir sehen, dass die Zahlen runtergehen. Gut!

Aber wie gut ist das? “Naja gut” oder “richtig gut”? Und kann man die Lage überhaupt mit einem Blick auf die gesamtdeutsche Zahlen der Infektionen beurteilen? Denn… die Lage im Land ist nicht überall gleich!

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CO₂-Monitoring: Gegen schlechte Luft im Klassenzimmer

Der CO₂-Gehalt der Luft im Klassenzimmer verrät uns wie viele böse Aerosole in der Luft sind – und damit auch wie viele Corona Viren in der Luft sein könnten. Durch Beobachtung des CO₂ Wertes weiß man, wann man lüften muss. Und überhaupt lernt es sich mit unverbrauchter Luft viel besser, das sagen Lüftungs-Experten schon seit vielen Jahren – denn zu viel CO2 macht tatsächlich müde.

Daher gibt es das Pilotprojekt der Paessler AG zur Messung von CO₂- und anderen Raumluftwerten an der Montessori Schule Herzogenaurach.

Alles weitere im Blog der Schule:

Wie gut wirkt eigentlich der Winter-Lockdown? Naja….

Seit 16.12.2020 haben wir jetzt einen “harten Lockdown” in Deutschland, zumindest hat ihn die Politik so genannt. Und… Wie ist denn die Wirkung so?

Das ist aktuell gar nicht so einfach zu sagen, weil in den letzten 3 Wochen die Zahlen durch die Feiertage usw. nicht zur Einschätzung zu gebrauchen waren. Aber mit einem Trick können wir heute zumindest eine erste Abschätzung machen:

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Wir stellen vor: „Project Carbdown“– Unser erster Feldversuch mit “beschleunigter Verwitterung” zum Einfangen von CO₂ aus der Umgebungsluft

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Durch die Verwitterung von Gestein wird CO₂ aus der Luft permanent gebunden und so der Atmosphäre entzogen. Können wir damit etwas gegen den Klimawandel tun? Seit einigen Monaten bereiten wir zusammen mit einigen Wissenschaftlern und unserem Partner Fieldcode ein wissenschaftliches Projekt vor, bei dem wir Gesteinsverwitterung beschleunigen und vermessen wollen, um möglicherweise damit den Werkzeugkasten des Klimaschutzes zu erweitern.

Heute stellen wir also vor: Project Carbdown.

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Die Cloud macht’s möglich: IT-Blitz-Projekt “Corona Notaufnahme Ampel”

Für die DGINA (Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin) haben haben wir in den letzten Wochen cloudbasiert ein IT-Blitzprojekt umgesetzt: Die neue “Corona Notaufnahme Ampel” verbessert die tägliche Einschätzung der Pandemie-Lage im Land. Sie liefert die Notfall-Patientenzahlen zwischen vorgelagerten Infektionszahlen (RKI/Risklayer) und nachgelagerten Intensivstationen (DIVI Intensivregister).

Die Ampel haben wir (mit nur zwei Technikern) zusammen mit einer Expertengruppe der DGINA entwickelt, die aus leitenden Ärzt*Innen sowie Pflegekräften aus siebzehn deutschen Notaufnahmen aller Versorgungsstufen besteht.

Hier kommt also eine kurze Geschichte von einem IT-Projekt, das nur durch die konsequente Nutzung der Cloud (in diesem Fall von Google) möglich wurde…

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Mutation B.1.1.7 ist fast wie wenn eine neue Pandemie starten würde (während die letzte noch nicht rum ist)

Leider haben sich die Befürchtungen der Wissenschaftler über die höhere Ansteckung der “englischen” Mutation B.1.1.7 aus meinem Artikel vom letzten Sonntag eher bestätigt als verringert.

Das ist jetzt wie eine neue Pandemie, die sich ausbreitet. Man kann sich das durchaus so vorstellen, als würde zusätzlich zur bisherigen Corona-Pandemie eine weitere Pandemie starten, zufällig auch ein Corona-Virus, aber mit deutlich höherer Verbreitungsgeschwindigkeit.

„In Deutschland wird bisher kaum über das Potenzial der Virus-Variante geredet. Dabei ist die Ausgangslage nicht besonders gut [..] … wäre eine Ausbreitung der mutierten Variante so, als startete eine neue Pandemie, während die erste noch gar nicht bewältigt wurde.” schreibt Silke Jäger auf krautreporter.de.

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“Der Chef muss weg”: Ich habe ein Buch geschrieben

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Mehr als zwei Jahre hat ein Projekt gedauert, das mir sehr am Herzen liegt: Mein Buch über die Geschichte, Kultur und Zukunft der von mir vor 23 Jahren in meiner Studentenbude gegründeten Paessler AG ist endlich fertig.

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Corona: Mutation B.1.1.7 ist deutlich ansteckender – Ist das die Wende im Umgang mit der Pandemie?

Das besch**ene Jahr 2020 wollte wohl am Ende nochmal eine Schippe drauflegen – und legte beim Coronavirus zum Abschluss mit der neuen Mutation B.1.1.7 oder 20B/501Y.V1 nach, die wesentlich ansteckender zu sein scheint. Das ist nicht gut. Und könnte doch den weltweiten Verlauf zum Besseren wenden.

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