Wir wissen schon lange, dass die Erwärmung der Erde sich linear mit der CO2-Konzentration in der Luft entwickelt (Quelle). Bevor der Mensch im Zuge der Industrialisierung angefangen hat die Atmosphäre zu verändern, lag der Anteil an CO2 in der Luft bei ca. 280 ppm (parts-per-Million, also 0,028%). Die Klimaforscher sagen, wir sollten nicht mehr als 350 ppm haben. Aber aktuell sind wir schon bei 410 ppm und wir fügen jedes Jahr noch 2.5 ppm hinzu.
Und das Blöde ist: einmal ausgestoßenes CO2 bleibt – in menschlichen Zeit-Dimensionen gedacht – fast für immer in der Luft. Es dauert 50 Jahre bis 50% von einmal ausgestoßenem CO2 aus der Luft durch natürliche Prozesse wieder entfernt wird (Quelle). Wenn man aber CO2 entfernt entsteht eine sofortige Wirkung auf den Treibhauseffekt.
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