Update: Monitoring the global CO₂ concentration, Earth’s most important metric, with PRTG

In March 2019 I wrote a blog post about a new sensortype for PRTG Network Monitor that allows users of this software to keep an eye on the CO₂ concentration of the atmosphere. My idea was to create more visibility for this important metric by adding this sensor to dashboards of the monitoring software PRTG.

Today an update of this sensor was published.

Why is the CO₂ level so important?

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Klima: Warum wir negative Emissionen brauchen

Es wird wärmer wenn mehr CO₂ in der Atmosphäre ist. Das ist die eine grundlegende Wahrheit, aus der wir in wenigen Sätzen herleiten können, warum wir unseren CO₂-Ausstoß stoppen müssen und danach “negative Emissionen” brauchen. Erst wenn wir CO₂ aus der Luft holen und permanent wieder im Boden verstauen drehen wir die Verbrennung von fossilen Brennstoffen um, mit der wir uns über die letzten 150 Jahren in die Klimaerwärmung reingeritten haben.

Ausgehend von der “First Principles”-Denkweise – möchte ich im Folgenden herleiten, warum wie negativen Emissionen brauchen, und wie wir das dann praktisch anstellen. Und, das kann ich jetzt schon versprechen, mit einem Denken in Analogien würden wir dabei krachend scheitern.

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Zum Klima-Aktionstag 25.9.2020: Es ist dringend!

Heute gab es an 3.200 Orten auf der Welt Demonstrationen von Fridays-for-Future. Hierzu ein paar Gedanken zur Dringlichkeit…

Es ist dringend

Die Erde wird immer wärmer. Und wir Menschen sind schuld. Weil wir seit dem 18. Jahrhundert immense Mengen Kohlenstoff aus dem Boden holen, zu CO₂ verbrennen und dieses Gas in der Atmosphäre verbleibt und die Erde erwärmt.

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Let’s do something with enhanced weathering

Enhanced weathering is the accelerated version of the natural geological process that collects CO₂ from the air by reacting it with minerals. Lots of research, but no large scale pilot projects. We want to change that.

In our endeavor to enable negative emissions one of our next goals at Carbon Drawdown Initiative is to set up olivine based pilot projects for enhanced weathering. A new blog article explains WHY we do this and WHAT questions we need/want to find answers for.

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Corona: Wann kommt der Infektionszahlen-Knick in Deutschland? Was bei unseren Nachbarn passiert wird wohl auch bei uns passieren…

Welchen Grund sollte es geben, dass das was unseren Nachbarn bereits jetzt passiert, nicht auch demnächst bei uns passiert?

Durch Beobachtung der Daten unserer Nachbarn hatte ich am 6.3.2020 die Schulschließungen in Deutschland auf den Tag genau vorhergesagt. Auf die gleiche Weise entstand am 14.3.2020 meine Vorhersage des Lockdowns in Deutschland für den 22.3.2020.

Jetzt kommt wieder die gleiche Argumentation: Deutschland wird es nicht anders gehen als unseren Nachbarn, bei einigen bewegen sich die Infektionzahlen schon wieder steil nach oben. Wir haben (wieder!) das Glück, dass wir etwas hinterher sind, einige Dinge machen wir also richtig. Nur dass keiner weiß, ob wir 5 Tage, 5 Wochen oder 2 Monate hinterher sind. Die Frage ist: Werden wir diesen Wissensvorsprung nutzen?

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Corona: Wie wahrscheinlich ist es, dass ich heute einem Infektiösen begegne?

Es gibt ja zwei Perspektiven was die Vermeidung von Infektionen angeht:

  1. Die gesellschaftliche/epidemiologische Perspektive: Wie bremsen wir die Verbreitung des Virus?
  2. Die individuelle Perspektive: Wie vermeide ich, dass ICH mich infiziere?

Die Maßnahmen, die wir als Gesellschaft im Rahmen der ersteren Perspektive vornehmen (Test/Trace/Isolate, Veranstaltungen verbieten, Masken in öffentlichen Räumen vorschreiben, im Eskalations-Fall auch ein Lockdown, usw.) machen Deutschland bisher im weltweiten Vergleich besonders erfolgreich im Umgang mit Corona. Aber sie sind nicht ausreichend, um jeden Einzelnen vor Infektionen zu schützen. Damit Leben und Wirtschaft in Deutschland nicht komplett zusammenbrechen können wir natürlich auch nicht bis 2021 alle Kontakte vermeiden und im Lockdown leben. Wir müssen mit dem Risiko leben, dass es zu Infektionen kommen kann.

Damit jeder sein persönliches Risiko abschätzen kann wäre es gut, wenn man wüßte, wie wahrscheinlich es ist, dass man in einer bestimmten Situation einem Infektiösen begegnet – und daran richtet man sein Verhalten (Abstand, Maske, usw.) aus.

Der Antwort auf diese Frage möchte ich in diesem Artikel annähern – ist nämlich nicht ganz so einfach.

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Corona: Wie CO₂-Messgeräte Aerosol-Infektionen in Büro/Klassenzimmer vermeiden können

Das Corona-Virus kann übertragen werden

  1. durch Schmier-Infektion (kontaminierte Flächen berühren und dann in Mund/Nase/Augen fassen),
  2. durch Tröpfchen-Infektion mit ca. 2 m Reichweite (kleine Tröpfchen aus Mund/Nase gelangen beim Gegenüber in Mund, Nase, Augen), oder
  3. durch Aerosol-Infektion mit 10 m Reichweite oder mehr (superfeine kleine Tröpfchen entstehen beim Atmen, Sprechen, Singen und schweben längere Zeit durch die Luft und werden eingeatmet oder gelangen in die Augen).

Dies verhindern wir jeweils

  1. Schmier-Infektion: durch Händewaschen, Hand-/Flächendesinfektion, und Abstand halten
  2. Tröpfchen-Infektion: durch Abstand halten und geeignete und gut sitzende Masken (Mund-Nase-Schutz)
  3. Aerosol-Infektion: durch Masken (am besten FFP2) und durch Vermeiden von schlecht gelüfteten Räumen mit vielen Menschen

Christian Drosten hat im Juni schon vermutet, dass maximal 20% der Infektionen durch Schmierinfektion erfolgen, und dass Tröpfchen und Aerosole jeweils mit 40% beteiligt sind. Es gibt Fachleute, die meinen, dass Aerosol-Ansteckung sogar den größten Teil ausmachen, ganz sicher aber den großen Teil der Super-Spreader-Events, wo eine Person zig oder hunderte Menschen anstecken kann (siehe zweistündige Chor-Probe mit 61 Leuten und einem Infizierten, alle habe brav Abstand gehalten. Ergebnis: 32 Infizierte, 3 mussten ins Krankenhaus, 2 Verstorbene).

Die Regeln für #1 und #2 haben nun die meisten schon gut auf dem Radar, aber das mit den Aerosolen noch nicht. Also, was können wir tun für #3?

Was heißt denn schlecht gelüftet?

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Die Fallzahlen gehen schon rauf – und wir wollen Schulen, Kitas *und* Bars wieder aufmachen?

Gestern las ich etwas verwundert: Aiwanger: Bars und Clubs sollen mit Speise-Angebot wieder öffnen. Ein Großkonzert mit 12.000 Teilnehmern soll in Düsseldorf stattfinden, wohlgemerkt in NRW, dem Bundesland mit den aktuell meisten Infektionen und dem stärksten Wachstum (fast die Hälfte aller deutschen Fälle sind in NRW).

Ständig gibt es Berichte über dezentrale organisierte, unangemeldete/illegale Parties, die die Regeln mit Füßen treten. Immerhin wurde entschieden, dass es vorerst keine Bundesliga-Fußballspiele mit Publikum geben soll.

Und gleichzeitig rufen alle – richtigerweise – nach möglichst weiten Schul-Öffnungen und normalem Kita-Betrieb, weil das die Kinder brauchen (und die Eltern). Aber wie soll das gehen? Es gibt Fachleute die sagen, dass man nur Schulen oder Bars aufmachen kann, weil beides die Pandemie anfeuert und beides zusammen zu viel Beschleunigung erzeugt. Dabei sind wir praktisch schon in der zweiten Welle. Geht’s denn echt nicht ohne Feiern und damit andere gefährden?

Es geht schon wieder stetig bergauf

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Corona: Zurück ins Büro oder ins Klassenzimmer? Nur mit (richtiger) Maske und (richtigem) Lüften!

Da haben wir es also mit einem Virus zu tun, der maßgeblich durch Aerosole in der Luft übertragen wird. Das war im Mai schon klar, da schrieb ich in meinem Mai-Blogpost: “Eine anwesende infizierte Person verteilt bei jedem Atemzug winzige Tröpfchen in der Luft, die so leicht sind, dass sie nicht zu Boden sinken. Diese können sogar mehrere Stunden in der Luft „stehen“ bleiben. Wenn man davon genügend einatmet, kann es zur Infektion kommen.

Jetzt haben wir inzwischen August, die Aerosol-These wurde sich inzwischen vielfach bestätigt (auch hier) und wir erfahren immer mehr darüber, dass die Langzeitfolgen von Covid-19 erheblich sind, selbst wenn man keine Symptome hat, weil sich das Virus an allen möglichen Stellen im Körper “andocken” kann. Irgendwo zwischen 10% und 25% (!) der Infektionen, oft auch junge Menschen, werden “Long Haulers”, die teilweise erhebliche Einschränkungen im Alltag haben, auch noch Monate nach der Infektion.

Und die Politik in Deutschland ringt nun mit dem vor einigen Wochen (voreilig?) geäußerten Statement des “normalen Schulbetriebs im September“. Dabei kann man sich noch nicht einmal über alle Bundesländer hinweg darauf einigen, ob es eine Maskenpflicht in der Schule geben soll (nachweißlich der stärkste Hebel gegen Infektion).

So kommt dann auch der Chef der Lehrer-Gewerkschaft VBE zum Schluss: “Es wird keinen flächendeckenden, vollumfänglichen Regelschulbetrieb wie vor Corona geben. Diese Illusion geht auf das Konto der Politik, die etwas als realisierbar darstellt, was selbst bei gleichbleibend niedrigem Infektionsgeschehen nicht umgesetzt werden könnte.” Und die Zeit läuft ab, andere, geeignetere Schulkonzepte vorzubereiten.

Also nehmen wir mal an, die Infektionszahlen steigen weiter an. Gibt es dann überhaupt einen Weg zurück ins Büro, ins Restaurant und ins Klassenzimmer in geschlossenen INNENRÄUMEN – insbesondere im Winter? Mit dem folgenden Artikel gehe ich für mich auf die Suche nach Antworten, vielleicht sind meine Erkenntnisse ja auch für Euch interessant.

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NN-Artikel über “Entrepreneurs for Future”

Letzte Woche erschien in den Nürnberger Nachrichten im Stadtanzeiger ein Artikel über “Entrepreneurs for Future“. Das ist eine Gruppe von Unternehmen, in der sich seit März 2019 haben sich mehr als 4500 Firmen zusammengefunden haben, um die Fridays-for-Future-Bewegung zu unterstützen, den Klima- und Umweltschutz schneller voranzutreiben.

Ich war einer der ersten 300 Unterzeichner und werde im Artikel erwähnt – sogar mit Foto.

Hier geht es zum Artikel auf dem NN-Portal